Lass uns Freunde werden

December 30, 2017

Als wir noch ein Kind waren, fiel es uns sehr leicht neue Freundschaften zu schliessen. Warum ist dies in der heutigen Zeit schwerer? Hier spielen mehrere Faktoren eine zentrale Rolle, die uns das Zusammenleben erschweren.

In diesem Blog möchte ich zu einem meine Beobachtungen und zum anderen meine Erfahrungen aus den Sprechstunden mit meinen Klienten teilen, welche ich seit 2005 achtsam und bewusst gemacht und gesammelt habe. Ich möchte Ihnen auch aufzeigen, wie die soziale Programmierung aufgebaut ist und funktioniert.


EGO

Das EGO ist ein Scheinbild, welches uns von Aussen suggeriert wird und auf unser Bewusstsein einwirkt. Es gibt uns vor, wie wir zu sein haben, um noch beliebter, erfolgreicher, schöner und glücklicher zu sein. Genährt wir das EGO durch das trennende Denken, welches uns durch Konditionierung antrainiert wird. Jedem Kind ist es egal, welche Nationalität oder Hautfarbe das andere Kind auf dem Spielplatz hat. Das trennende Denken ist also etwas Unnatürliches und entsteht erst in der Entwicklung

 

Sätze, welche alltäglich unbewusst in Konversationen oder in Gedanken genutzt werden und das EGO stärken:

 

  • Ich bin besser als Du.

  • Ich kann dieses und jenes besser als Du.

  • Ich habe mehr Erfolg als Du.

  • Ich verdiene mehr als Du.

  • Du weisst nichts.

  • Du wirst es nicht schaffen.

  • Ich bin der Grösste, der Stärkste, der Beste etc.

  • Ich bin die Schönste.
     

Alle diese und auch ähnliche Sätze, welche wir tagtäglich nicht nur in unseren Konversationen nutzen, sondern auch nach denen handeln, verursachen das Elend und das Dilemma, welches wir heute erleben. Denn das EGO will immer mehr haben, besser und grösser sein, es vergleicht sich stetig, ist eifersüchtig, hinterfragt alles, misstraut und ist neidisch.


Limitierende Glaubenssätze, welche wir von klein auf oft zu Ohren bekommen:
 

  • Mit Fremden spricht man nicht.

  • Du musst vorsichtig sein, mit wem Du Beziehungen aufbaust.

  • Nicht jeder ist dein Freund.
     

Solche und ähnliche Glaubenssätze hindern uns daran, offener gegenüber Unbekannten zu sein. Erzeugt werden solche Glaubenssätze in unserer Kindheit z.B. in der Schule und in der Familie. Dem Kind wird beigebracht, dass die Welt nur voller Gefahren sei und sie übervorsichtig sein müssen. Viele Eltern übertragen hier ihre eigenen Erfahrungen auf ihre Kinder. Dies ist nur möglich, weil die Mehrheit der Menschen ängstlich ist und nie gelernt hat, durch Kommunikation, psychologischen Kenntnissen und Feingefühl Beziehungen auf- und auszubauen. So wird dem Kind ein falsches und begrenztes Weltbild vermittelt. Nicht zuletzt wird einigen Kindern sogar vorgeschrieben, keine Beziehungen zu Menschen mit fremdem kulturellem Hintergrund aufzubauen. Das falsche Bild über die Menschheit und das Zusammenleben wird hierdurch nochmals gestärkt. Diese Art der Wissensvermittlung erschafft nicht nur Trennung, sondern verbreitet Angst im Bewusstsein des Menschen. Die gross gewordenen Kinder sehen, durch diese Erziehungs- und/oder Entwicklungsweise, nicht das Potenzial, sondern nur die Gefahren in einer Freundschaft. Gestärkt werden diese Denkansätze und Glaubenssätze durch Boulevardzeitungen, die Medien und das Fernsehen.

 

Angst

Tagtäglich werden im Staatsfernsehen und in den Medien nur negative Nachrichten verbreitet. Es wird z.B. sehr viel über Ausländer berichtet, die irgendeine kriminelle Tat begangen haben. Dass die Person einen ausländischen Hintergrund hat, wird natürlich stark in den Vordergrund gestellt. Dieser Akt wird dann mittels Schlagzeilen auf allen Boulevardzeitungen und in den Medien derart übertrieben dargestellt, dass man das Gefühl bekommt, die Person sei nur kriminell, aufgrund des ausländischen Hintergrunds. Da der Bürger diese Nachrichten über mehrere Tage hört und sieht, beginnt er wirklich daran zu glauben, dass alle Ausländer Terroristen und Verbrecher sind. Sowohl das Angstgefühl, als auch das trennende Denken „Ich bin besser als Du“ wird hiermit gestärkt.

 

Auch die Politiker profitieren durch die angstbasierte psychologische Kriegsführung innerhalb einer Gesellschaft. Mit dem Vorsatz, für noch mehr „Sicherheit und Stabilität“ im eigenen Land zu sorgen, verabschieden sie laufend neue Gesetze und Regeln. Schon bei kleinsten Unstimmigkeiten wird Angst verbreitet, indem man mit einem Gesetzesartikel droht. Durch all diese Gesetzgebungen und Regelungen hat der Mensch verlernt, auf seine Instinkte zu hören und mit Gefühl zu agieren. Gerade in den westlichen Ländern ist das Zusammenleben dadurch enorm erschwert worden.
 

Es ist zu beobachten, dass der heutige Mensch zu viel denkt und kaum noch fühlt. Dies hat zur Folge, dass viele nicht mehr sehen, wer wirklich vor ihnen steht. Denn das Wesentliche sehen können wir nicht mit unseren Augen, sondern nur mit unserem Herzen sehen. Wer denkt und nicht fühlt, verurteilt und schubladisiert sein Gegenüber. Dies geschieht in dem er sich durch seine Konditionierung, seine limitierten Glaubenssätze und seine gesammelten Erfahrungen ein Bild in seinem Kopf kreiert.

Lösungsansatz

Damit wir uns vom Ego und von der Angst lösen und so wieder leichter Freundschaften schliessen, Vertrauen aufbauen und mehr fühlen können, müssen wir unsere Glaubenssätze revidieren. Gerne möchte ich einige von meinen Glaubenssätzen, welche ich verinnerlicht und mir mein Leben vereinfacht haben, mit Ihnen teilen:

 

1. Glaubenssatz

Die Wahrheit ist, dass die Welt nicht aus lauter Gefahren besteht. Die Welt ist voller Wunder, man muss sie nur entdecken.
 

2. Glaubenssatz

Das grösste Wunder ist, dass wir ein göttliches Wesen sind. Jeder von uns ist auf seine Art und Weise aussergewöhnlich, speziell und schön. Ich möchte wie das Licht scheinen und die Welt mit meinem Dasein erhellen. Egal wann und wo.

 

3. Glaubenssatz

Die anderen brauchen mich. Ich weiss, dass Gott mich aus einem bestimmten Grund hierher geschickt hat. Mein Leben hat eine Bedeutung und einen tieferen Sinn.

 

4. Glaubenssatz

Ich habe meine Berufung gefunden. Ich weiss wer ich bin, was ich will und was ich tun muss.

 

5. Glaubenssatz

Ich habe ein Weltbild. In diesem Bild ist die Liebe zu mir und zu meinen Freunden, Brüdern und Schwester nicht nur ersichtlich, sondern fühlbar. Damit dieses Weltbild in meinem Bewusstsein entstehen kann, müssen meine Absichten voller Hingabe, Achtsamkeit, Bewusstheit und Liebe sein.

 

6, Glaubenssatz

Es gibt keinen besseren, sowie auch keinen schlechteren als mich. Ich bin auf meine Art und Weise einzigartig. Meine Hauptaufgabe im Leben besteht darin, in erster Linie mich glücklich zu machen und zu lieben. Weil diese Gefühle heilend sind, will ich sie mit meinen Brüdern und Schwestern teilen.

 

7. Glaubenssatz

Ich distanziere mich vom EGO. EGO ist der Botschafter vom Teufel und hat die Absicht mich von meiner Familie, Menschsein und Liebe zu trennen. In meinem Bewusstsein gibt es kein EGO, sondern nur diesen Moment.

 

8. Glaubenssatz

Meinen Feinden vergebe ich, jedoch vergesse ich sie nicht.

 

9. Glaubenssatz

Ich bin ein kreatives, liebevolles und offenes Lichtwesen, welches das Leben aktiv gestaltet.

 

10. Glaubenssatz

Niemand kann mich von den anderen trennen. Wir sind eine Einheit.

 

11. Glaubenssatz

Ich will und werde mein Potenzialfeld bis ans Ende meines Lebens erweitern.
 

12. Glaubenssatz

Ich liebe mich und meine Mitmenschen.
 

13. Glaubenssatz

Ich habe in mir ein Zuhause voller Liebe. Denn ich bin die Liebe. Diese Liebe gibt mir Kraft und Halt und lässt mich jeden Moment aufblühen.
 

14. Glaubenssatz

Vater unser, ich bin Dir dankbar für dieses Leben.

 

Wichtig

Diese Glaubenssätze werden nur wirken, wenn Sie wirklich an diese glauben und sie regelmässig praktizieren. Die gewünschten Veränderungen werden, wie bei allen Veränderungsprozessen, nicht von heute auf morgen eintreten. Daher bitte ich Sie, sich Zeit und Geduld zu nehmen. Bei mir haben diese Glaubenssätze bereits nach rund 30 Tagen Wirkung gezeigt. Täglich ergänze ich sie um weitere positive Glaubenssätze und vertiefe dadurch meinen Glauben an den Weltfrieden und an die Liebe. Auch erfahre ich durch diese Glaubenssätze Kraft und Heilung. Seit ich diese Glaubenssätze verinnerlicht habe, sehe ich die Welt durch eine andere Brille. Mein Sichtfeld hat sich erweitert. Mein Weltbild ist viel schärfer, bunter und intensiver geworden.  

Ausserdem werden diese Glaubenssätze Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Selbstvertrauen stärken. Dadurch werden Sie mehr Mut aufbringen neue Dinge anzupacken und offener für Veränderungen sein. 
Wie Mahatma Ghandi bereits vor Jahren sagte:


„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

 

Jeder von uns ist aufgefordert bei sich selbst die gewünschten Veränderungen zu verursachen. Das Leben beginnt nicht mit uns, sondern in uns. Somit sind sämtliche Ursachen nicht ausserhalb von uns, sondern in uns zu verursachen. Denn wahre Erfüllung, Frieden, Gesundheit, Erfolg und Liebe kann nur von Innen entstehen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Mut, Vertrauen und Liebe bei der Umsetzung.
Wenn Ihnen meine Blogbeiträge gefallen, bitte ich Sie im Namen der Liebe, diese mit unseren Brüdern und Schwestern zu teilen, damit wir für unser Nachkommen einen friedvolleren und liebevolleren Ort erschaffen können.

 

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